Saftig aromatisch, mit einer Mischung aus spritziger Säure und süßem Gaumenkitzel. Im Handel wird sie meist rot, aber auch gelb, grün oder violett angeboten. Die Tomate ist aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Sie gibt es in vielen Varianten und ist vielseitig verwendbar.
Ab Juli bis November leuchten die roten Kugeln an heimischen Tomatensträuchern. Bei den Deutschen steht die Tomate mit an der Spitze der Lieblingsgemüsearten. Rund 17 Kilogramm Tomaten verspeist jeder Bundesbürger pro Jahr, das entspricht knapp 20 Prozent des verzehrten Gemüses insgesamt. Die Tomate gehört zu der Familie der Nachtschattengewächse und braucht viel Sonne und Wärme, um das besondere Aroma zu entwickeln. Deshalb schmecken, die im Freiland geernteten Früchte, gerade so kräftig und intensiv.
Besonders die kleineren Cocktail- bzw. Cherrytomaten, sind süßlicher und noch aromatischer. Auch die Strauchtomaten verbreiten schon mit ihrem köstlichen Duft, Lust auf eine sommerliche Speise. Die Fleisch- und Flaschentomaten haben viel Fruchtfleisch zu bieten und sind deshalb gut für Suppen, Saucen und Aufläufe geeignet.
Neben dem Geschmack strotzen die kleinen Kugeln voller Nährstoff-Power. Sie sind reich an Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A, Kalium, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, wie das Lykopin. Tomaten bestehen zu 94% aus Wasser und sind sehr kalorienarm.
Die Tomaten schmecken frisch besonders gut als Salat, abgeschmeckt mit einer Prise Zucker, Olivenöl, frischen Pfeffer und Kräutern. Auch als klassische Tomatensauce zu Pasta oder als Suppe, gefüllt, gegrillt oder überbacken sind Tomaten ein Renner sowie bei Groß und Klein beliebt.
Sie sind sehr empfindlich und fühlen sich bei Zimmertemperatur am wohlsten. Ist es zu kalt, geht schnell das Aroma verloren. Die Tomaten sollten an einem schattigen Platz, ohne dass Druckstellen entstehen, gelagert werden. Unreife Tomaten, Tomatenblätter und der Strunk enthalten das Alkaloid Solanin, das Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Übelkeit hervorrufen kann. Vor dem Verzehr sollten deshalb grüne Stellen und der Strunk entfernt werden.
Greifen Sie jetzt auf dem Wochenmarkt, im Bio-Laden und im Gemüseladen zu und bevorzugen Sie regionale Ware.
